Mittwoch, 29. September 2010

Adapterwelle ist fertig, aber...

sie hat einen Schönheitsfehler!

Die 6 Bohrungen für die Schwungscheibe sind spiegelverkehrt, daß heißt, wenn ich die Welle mit dem Stumpf nach hinten anschraube passt sie haar genau, in richtiger Einbaulage passen 5 Bohrungen, eine nicht. Also alles umsonst?!
Eventuell ist sie noch zu retten, indem ich in die falsche Bohrung eine Gewindestange einschraube, diese verschweiße und abdrehen lasse.
Da bin ich aber noch am grübeln ob das nicht zu Unwuchtigkeiten führt und ob ich die Welle dann noch wuchten lassen muß, oder ob ich gleich darauf bestehen soll mir eine neue Welle mit den richtigen Bohrungen anfertigen zu lassen??

Ansonsten passt sie wie angegossen.



Kommentare:

  1. Kannst ja die Gewinde 30° versetzt
    richtig reinbohren
    bzw 180° +- 30° um die
    minimale Unwucht der
    versetzten Bohrung auszugleichen.
    sogar Gewicht gespart! ;-)

    Das Bisschen Unwucht wirst Du sicher
    nicht spüren.
    Wie befestigst Du den Adapter auf der Welle?

    mfG
    Franz

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  2. Die Kollegen die die Welle gemacht haben werden das falsche Loch wieder verschliessen und das passende, diesmal vom Schwung abgenommene, Loch bohren.

    Ich bin zwar auch für Gewichtseinsparung, aber ich glaube durch den Einsatz eines Aluschwungrades schon einiges eingespart zu haben.

    Die Adapterwelle wird mit einer Zentralschraube, 5/16 UNC, gehalten.

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  3. Sei vorsichtig!
    wenn Da was verschlossen wird, dann muss das Ding nochmal in die Drehbank.
    Die Gefahr dass es nachher nicht (mehr) rund läuft ist sehr groß!!
    schon ein paar Hundertstel sind viel schlimmer
    als ein paar Gramm Unwucht.
    Den Adapter kannst Du problemlos selber
    auswuchten.(Schau mal auf Michaels
    E-Beetle -Seite nach, was ich ihm da gebastelt habe)
    So nahe an der Welle ist das nicht so tragisch,
    weiter aussen musst Du natürlich mehr aufpassen.

    mfG
    Franz

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  4. Hallo Franz,

    Du meinst, wenn ich es richtig verstanden habe, dass es besser wäre das Loch offen zu lassen und genau gegenüber ein zweites Loch zu bohren, um einen Massenausgleich zu erzielen?
    Klingt plausibel. Ich werde mal telefonieren um heraus zu finden was möglich ist.

    Gruß Achim

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  5. Es geht halt vor allem darum, dass Du
    das Teil nicht noch mal abdrehen lassen kannst,
    weil man es nie und nimmer wieder so exakt
    einspannen kann, da jedes Spannfutter
    ein bisschen eiert.Deshalb mein Vorschlag,
    alle Löcher 30° versetzt einfach neu und richtig
    bohren. Das ist wohl der geringste Aufwand und sehen tuts nachher auch keiner.
    Der Schwung ist in der Mitte zentriert
    dann passt das nachher.Das Loch verschliessen ist viel Aufwand und letztendlich doch Murks.
    Eventuell ginge das mit einem ausreichend großen
    "Dübel von hinten" so dass das neue Gewinde komplett in neuem Material liegt.
    Bei Michaels Adapter war der "Schlag" weniger als ein Zehntel..... ich musste eine Welle
    als Nabe bzw Aufnahme abdrehen und den Adapter da drauf nacharbeiten um einen guten Rundlauf zu
    bekommen dann hats endlich gepasst!
    Mach Dir keine Sorge wegen ein paar Gramm
    Unwucht in Achsnähe! der perfekte Rundlauf ist
    um ein vielfaches!!!!! Wichtiger!!!!!!!!
    Den Adapter kannst Du problemlos "statisch"
    auswuchten. setz ein paar kleine leichtgängige
    Kugellager rein und lass das Ding auspendeln.
    Dann korrigierst Du das bis das Ding nicht mehr pendelt fertig - no Problem!
    Hatte Dein alter Motor eine "Statische"
    Zündung? dann könntest Du die wieder auf den Adapter setzen zwecks Drehzahlmesser oder
    gefällt Dir meine Idee mit Drehzahlmesser als
    Amperemeter?(guck mal in meinen Blog)
    (Vehikelfranz.blogspot.com)

    mfG
    Franz

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  6. Hallo Franz,

    danke für Deinen Beitrag. Habe mich überzeugen lassen, es gibt ja auch Achsadapter mit verschiedenen Bohrungen und diese sind auch nicht unwuchtig. Daher wurde auf das Verschliessen der falschen Bohrung verzichtet und nur ein neues Gewindeloch gebohrt. Unabhängig davon prüfe ich, sobald die Passfeder da ist, mit Mikrometeruhr den Rundlauf.
    Deine Methode zum statisch auswuchten gefällt mir, Respekt!, falls notwendig werde ich das auch so nach machen.
    Mein alter Motor hatte statische Zündung, der Sensor dafür sitzt an der Getriebeglocke und nimmt den Puls von der alten Schwungscheibe ab. Da ich jetzt eine andere Schwungscheibe nutze kann hier kein Signal erhalten. Zur Drehzahlmessung, für den Zilla-Regler, habe ich deshalb einen passenden Sensor-Kit für den WarP11 von EVSource gekauft. Der Sensor wird am vorderen Gehäuse des Motors befestigt.
    Deine Idee, den Drehzahlmesser als Amperemeter einzusetzen, gefällt mir. Mal schauen, im Moment ist meine Zeit ziemlich knapp, deshalb konnte ich auch nicht sofort hier antworten.
    Aber ich werde auf Dich zurück kommen, sobald es soweit ist. Versprochen.

    Gruß

    Achim

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  7. Der eine Geber am Schwung findet nur den
    ersten Zylinder, bzw synchronisiert das Ganze,
    Die eigentliche Zündungsgeber-Geschichte sitzt
    am Ende der Kurbelwelle zwischen Block und Schwung.
    der hintere Simmerring ist da mit integriert.
    (Nur zur Info)

    Grüße aus dem Chiemgau!
    Franz

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